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Pressemitteilungen 2017

  • Hessens Kliniken schneiden sehr gut ab

    Interaktive Grafik fehlerhaft / Hygieneverordnungen der Länder nicht berücksichtigt

    Eschborn, 12. Januar 2017. Gestern hat die ARD Sendung Plusminus einen Beitrag zum Thema Hygiene in Krankenhäusern ausgestrahlt, der in Zusammenarbeit mit dem Recherchezentrum Correctiv entstanden ist. Laut Bericht erfüllt jede vierte Klinik in Deutschland die geltenden Hygienevorschriften nicht, weil sie zu wenig Hygienepersonal beschäftigt. Schaut man sich die Daten genauer an, fällt auf, dass der Redaktion ein grober Fehler unterlaufen ist, weil sie die Hygieneverordnungen der Länder nicht berücksichtigen, die verbindlich für die Krankenhäuser sind und damit die RKI-Richtlinien in geltendes Landesrecht umsetzen.

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  • Gemeinsame Erklärung zur ambulanten medizinischen Notfallversorgung

    06.04.2017, Wiesbaden. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat heute in einer sehr offenen und konstruktiven Atmosphäre zusammen mit der KV Hessen und der HKG die Probleme in der ambulanten medizinischen Notfallversorgung erörtert.

    Die Beteiligten sind sich einig, dass Lösungen dem Patientennutzen dienen müssen. Hierzu wurden bereits Konzepte abgestimmt, die nun zeitnah auf Landesebene umgesetzt werden sollen.

    Insbesondere wurden Wege erörtert, wie die Patienten mit ihren medizinischen Problemen zu den für sie geeigneten medizinischen Versorgungseinrichtungen in der vertragsärztlichen oder stationären Versorgung geführt werden. Zudem wird die KV Hessen unverzüglich eine Clearing-Stelle für unklare Fälle einrichten, die – insbesondere im Vorfeld der Quartalsabrechnung – die Krankenhäuser bei der Abrechnung unterstützen wird.

    Die Beteiligten sind sich bewusst, dass die Kooperation zwischen Rettungsdienst, niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern bei der Versorgung von Notfallpatienten verbessert werden muss, und haben dazu notwendige Schritte vereinbart.

    Die KVH wird durch eine Informationskampagne darauf hinwirken, dass der Bekanntheitsgrad der bundeseinheitlichen Rufnummer 116117 für den vertragsärztlichen Notdienst deutlich erhöht wird. Es wurde vereinbart, den konstruktiven Dialog durch regelmäßige Treffen fortzusetzen.

    „Ich bin sehr erfreut, dass die Beteiligten unsere Einladung angenommen und sich zum Wohle der Patienten geeinigt haben und nun auch die notwendigen Schritte folgen werden“, erklärte der Hessische Gesundheitsminister Stefan Grüttner.

  • Bürger haben großes Vertrauen in die Notaufnahmen

    HKG veröffentlicht Ergebnisse hessenweiter Umfrage

    Eschborn, 11.4.2017. Die Bürger in Hessen haben großes Vertrauen in die medizinische Kompetenz der Notaufnahmen im Lande. Dies hat eine hessenweite Umfrage der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) ergeben. 4.452 Patienten, die selbstständig in die Notaufnahme kamen, hatten sich an der Befragung beteiligt. Über 36 Prozent aller Befragten waren mit ihren gesundheitlichen Beschwerden in die Notaufnahme gekommen, weil sie sich dort medizinisch gut versorgt fühlen. Der Rest gab an, dass die Praxis des Hausarztes geschlossen war bzw. dass sie keinen kurzfristigen Termin erhalten hatten. Das große Vertrauen auf Patientenseite spiegelt sich auch auf Seiten der niedergelassenen Ärzte wider, denn rund 46 Prozent der Patienten, die während der Sprechstundenzeiten kamen, gaben an, von ihrem Haus- oder Facharzt an die Notaufnahme verwiesen worden zu sein. 

    „Die Notaufnahmen in Hessen verzeichnen seit einigen Jahren steigende Patientenzahlen. Von 2013 bis 2015 hat sich die Zahl der ambulanten Fälle um 8,5 Prozent erhöht. Wir wollten mit unserer Patientenumfrage mehr über das Nutzungsverhalten der Bürger erfahren“, so Prof. Dr. Dr. Reinhard Wabnitz, Präsident der HKG. Demnach kamen über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) während der Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Ärzte in die Notaufnahme. Dabei handelt es sich vorwiegend um die Bevölkerung im berufstätigen Alter (26-67 Jahre). 55 Prozent aller Befragten gehörten zu dieser Altersgruppe.

    Grund für den Besuch in der Notaufnahme waren für 45 Prozent der Befragten gesundheitliche Beschwerden, die zwischen 1 und 24 Stunden bestanden. Bei 20 Prozent der Befragten dauerten die Beschwerden zwischen 2 und 7 Tage an. Bei 19 Prozent bereits länger als 1 Woche.

    Ärztlicher Bereitschaftsdienst kaum genutzt

    76 Prozent der Befragten, die außerhalb der Sprechstundenzeiten in die Notaufnahme kamen, hatten zuvor weder den Ärztlichen Bereitschaftsdienst angerufen noch eine ÄBD-Praxis aufgesucht. „Dies zeigt deutlich, dass der ärztliche Notdienst der Kassenärztlichen Vereinigung der Bevölkerung nicht sonderlich bekannt zu sein scheint oder das Vertrauen in die Krankenhäuser höher ist“, betont Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktor der HKG. Die Unkenntnis über die Angebote des Kassenärztlichen Notdienstes bestätigt sich auch bei der Frage nach der Telefonnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Nur 6 Prozent aller Befragten konnte die 116117 korrekt angeben. „Alles in allem zeigen die Umfrageergebnisse deutlich, dass die vom Gesetzgeber gezogenen sektoralen Grenzen nicht mit den Bedürfnissen der Bürger korrespondieren. Die Bürger wünschen sich bei gesundheitlichen Beschwerden rasche und umfassende medizinische Hilfe und nehmen deshalb die medizinische Infrastruktur und Kompetenz der Notaufnahmen in Anspruch. Uns als HKG ist an einer Lösung im Sinne der Patienten gelegen. Das heißt in der Konsequenz, dass wir künftig das System stärker an diesen ausrichten müssen. Dies setzt entweder eine enge Kooperation zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Praxen in der Notfallversorgung voraus oder aber auch die Öffnung der ambulanten Notallversorgung für Krankenhäuser, falls Kooperationen nicht fruchten. Was nicht sein kann, ist, dass das ärztliche und pflegerische Personal in den Notaufnahmen mit den Patienten die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten diskutieren muss“, so Greunke abschließend.

    Die Hessische Krankenhausgesellschaft hatte von Dezember 2016 bis Februar 2017 in den Gesundheitsregionen Gießen-Marburg, Kassel, Darmstadt, Frankfurt-Offenbach und Fulda-Bad Hersfeld ihre Patientenbefragung durchgeführt. Befragt wurden nur Patienten, die selbstständig, d.h. ohne Rettungsdienst und ohne stationäre Einweisung in die Notaufnahmen ausgewählter Kliniken kamen. Der Fragebogen bestand aus acht Fragen. Abgefragt wurden Wochentag und Uhrzeit, Geschlecht und Alter, Dauer der Beschwerden, Vorhandensein eines Hausarztes, Bekanntheitsgrad der Rufnummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes, Häufigkeit der Notaufnahmebesuche in den letzten 12 Monaten sowie, ob die Befragten zuvor mit ihrem Gesundheitsproblem bei einem niedergelassenen Arzt oder in der Ärztlichen Bereitschaftsdienstzentrale gewesen waren.

     

Pressemitteilungen 2016

  • Prof Dr. Dr. Reinhard Wabnitz (Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft), Dr. Christiane Hinck-Kneip und Dr. Peter Enders (v.l.n.r.)

    Neue Vorstandsmitglieder in der HKG

    Dr. Christiane Hinck-Kneip und Dr. Peter Enders ab 1. Januar im Vorstand

    Eschborn, 12.12.2016. Die Mitglieder der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) haben in ihrer letzten Mitgliederversammlung am 7. Dezember 2016 Dr. Christiane Hinck-Kneip und Dr. Peter Enders in den Vorstand der HKG gewählt. Beide treten ihr Amt am 1. Januar 2017 an. Mehr lesen Sie hier

  • Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Stefan Grüttner, Hessischer Minister für Soziales und Integration, Prof. Dr. Dr. Reinhard Wabnitz, Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft, Prof. Dr. Wolfgang Kuhla, Rechtsanwalt und Notar, Dr. med. Wilm Quentin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter TU Berlin (v.l.n.r.)

    Das Krankenhausstrukturgesetz eine Jahrhunderreform?

    Hessischer Krankenhaustag diskutiert Auswirkungen/“Die Patientensicherheit wird nunmehr endlich groß geschrieben“, so Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner

    Eschborn, 7. Dezember 2016. Es geht ein Ruck durch die deutsche Krankenhauslandschaft. Dies wurde auf dem diesjährigen Hessischen Krankenhaustag deutlich. In Hanau waren über 200 Entscheider aus der Gesundheitswirtschaft zusammengekommen, um die Auswirkungen des Krankenhausstrukturgesetzes zu diskutieren. „Die Reform ist vom Menschen her gedacht und steht für mehr Qualität in den Kliniken. Die Patientensicherheit wird nunmehr endlich groß geschrieben“, betonte Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner in seiner Rede. „Auch die hessischen Patientinnen und Patienten profitieren unmittelbar von den neuen Regelungen“, so Grüttner weiter.

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  • 116 117 - Die unbekannte Nummer?

    HKG untersucht die Inanspruchnahme der Notaufnahmen

    Eschborn, 1. Dezember 2016. Die Hessische Krankenhausgesellschaft führt im Dezember in den sechs Versorgungsregionen des Landes eine Patientenumfrage zur Inanspruchnahme der hessischen Notaufnahmen durch.

    „Wir möchten unter anderem wissen, an welchen Tagen und Uhrzeiten die Bürgerinnen und Bürger verstärkt die Notaufnahmen aufsuchen und, ob Sie zuvor ihren Hausarzt kontaktiert haben und ob unter anderem die Nummer des Ärztlichen Bereitschaftdienstes bekannt ist“, so Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktor der HKG. „Wir brauchen aussagekräftige Daten und Fakten für Hessen, damit wir eine Verbesserung der Versorgung erzielen können“, ergänzt er. Für die Befragung wurden Häuser der Maximalversorgung in Ballungsgebieten ausgewählt aber auch Kliniken in ländlichen Regionen, um mögliche Unterschiede in der Inanspruchnahme der Notaufnahmen zu identifizieren.

    Ergebnisse werden auf dem Rhein-Main-Zukunftskongress im Februar 2017 präsentiert.

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    Notfall oder nicht?

    HKG gibt Patienteninformation heraus

    Eschborn, 16. September 2016. Die Zahl der Patienten in den Notaufnahmen hat bundesweit stark zugenommen. Viele Patienten kommen verstärkt auch mich leichten Krankheitsbildern in die Notfallaufnahmen und das nicht nur am Wochenende oder zu den sprechstundenfreien Zeiten der niedergelassenen Ärzte. Das ist ein Problem – auch für die hessischen Kliniken.

    „Von Gesetzes wegen ist es den Krankenhäusern nicht erlaubt, Patienten mit nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen während der üblichen Sprechstundenzeiten der niedergelassenen Haus- und Fachärzte zu behandeln. Dies hat das Bundessozialgericht wiederholt mit seiner Rechtsprechung bestätigt. Die Krankenhäuser dürfen nur eine Erstversorgung vornehmen, um abzuklären, ob ein Notfall vorliegt oder nicht. Liegt kein Notfall vor, müssen die Häuser Patienten an den niedergelassenen Bereich verweisen. Dies stößt bei vielen Patienten auf Unverständnis, weil die Mehrzahl die rechtlichen Hintergründe nicht kennt “, erklärt Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktor der HKG. Mehr lesen (PDF)

     

     

  • Mehr Patienten, kürzere Verweildauer

    Statement zur neuen Krankenhausstatistik

    Eschborn, 12. 9.2016. Das Hessische Statistische Landesamt hat heute die neue Krankenhausstatistik präsentiert. Demnach wurden im Jahr 2015 in den 162 hessischen Krankenhäusern 1,37 Millionen Patienten vollstationär behandelt, gut 7000 mehr als im Vorjahr. Im Durchschnitt wurden die Patienten nach 7,4 Tagen entlassen. 1990 dauerte ein Krankenhausaufenthalt fast doppelt so lange (13,4 Tage). „Die aktuelle Krankenhausstatistik des Statistischen Landesamtes zeigt, dass unsere Krankenhäuser in Hessen eine konstante Auslastung haben und die Patientenzahl weiter zunimmt. Die Erhöhung von 0,5 Prozent ist letztendlich auf die demografische Entwicklung zurück zu führen. Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Patienten auch in den nächsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Hierfür benötigen wir eine flächendeckende Versorgungsstruktur. Das heißt auch im ländlichen Raum müssen Krankenhäuser für Patienten und ihre Angehörigen erreichbar bleiben. Der Rückgang der Verweildauer in den vergangenen Jahrzehnten zeigt, dass sich neue medizinische Verfahren in den Krankenhäusern etabliert haben, die schonender für die Patienten sind und somit dazu beitragen, dass diese bald wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren können“, so Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktor der HKG.

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    Weite Wege für Eltern und Kinder

    Kinderärztliche Bereitschaftdienstzentralen gehen an den Start

    Eschborn, 20. 9.2016. Zum 1. Oktober organisiert die KV Hessen den Ärztlichen Bereitschaftsdienst (ÄBD) neu. Neben den bisherigen 58 ÄBD-Zentralen soll es künftig an neun Standorten in Hessen eigene kinderärztliche Bereitschaftsdienstzentralen geben. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Kinderkliniken.

    „Generell begrüßen wir den Ansatz, den kinderärztlichen Bereitschaftsdienst vom allgemeinen Bereitschaftsdienst abzukoppeln. Und natürlich ist die Kopplung an die hessischen Kinderkliniken sinnvoll, denn schon in der Vergangenheit gab es gute regionale Kooperationsmodelle. Allerdings halten wir die geplanten neun Standorte in ganz Hessen für nicht ausreichend. Die Aufteilung bedeutet für viele Eltern mit kranken Kindern, dass sie weitere Wege in Kauf nehmen müssten, um den kinderärztlichen Notdienst zu erreichen. Wir befürchten, dass sie eher den Weg in die nächstgelegene Kinderklinik suchen werden, da diese Wege schon heute genutzt werden. Wir werden beobachten, inwieweit sich die Neuerung in einer noch stärkeren Inanspruchnahme der Notaufnahmen der Kinderklinken niederschlagen wird“, so Rainer Greunke, Geschäftsführender Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft.

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    Mit Wissen, Initiativen und Aktionen gegen Keime

    Eschborn, 4. Mai 2016. Am 5. Mai startet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum achten Mal ihren weltweiten Aktionstag, der in diesem Jahr ganz im Zeichen einer guten Händehygiene steht. Doch nicht nur am Welthygienetag kümmern sich die hessischen Krankenhäuser in besonderem Maße um die Sicherheit ihrer Patienten. Viele Einrichtungen beteiligen sich seit Jahren an der „Aktion saubere Hände“. Und viele Krankenhäuser nutzen die von der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) in 2014 ins Leben gerufene Initiative „Patientensicherheit und Qualität in Hessen“, die die Patientensicherheit und Qualität durch Informationsaustausch, Wissenstransfer und fachliche Netzwerkbildung zwischen den Krankenhäusern fördert und weiter voran bringt. Mehr lesen (PDF)

  • Prof. Dr. Dr. Reinhard Wabnitz

    Prof. Dr. Dr. Reinhard Wabnitz neuer Präsident der HKG

    Eschborn, 20. Januar 2016. Neuer Präsident der Hessischen Krankenhausgesellschaft (HKG) ist Prof. Dr. Dr. Reinhard Wabnitz. Der auf der Mitgliederversammlung am 11. November 2015 für eine Amtszeit von vier Jahren neu gewählte Vorstand der Hessischen Krankenhausgesellschaft ist am 19. Januar 2016 in Eschborn zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten und hat aus seinen Reihen den Präsidenten und den Vizepräsidenten des Dachverbandes der Krankenhäuser in Hessen für die Amtsperiode 2016 bis 2019 gewählt. Mehr lesen (PDF)