4. Fachtagung „Patientensicherheit & Qualität im Krankenhaus“

Es erwarten Sie wieder vier interessante Vorträge, die einen breiten Bogen spannen: Vom "Patient Blood Management“ über Lösungsansätze bei der Digitalisierung im klinischen Alltag, der Krankenhausplanung unter Qualitätsaspekten bis hin zur Integration von internationalen Pflege- und Gesundheitsfachkräften.

Zielgruppe:

  • Mitarbeiter des Qualitäts- und Risikomanagements
  • Krankenhaushygieniker
  • Hygienebeauftragte Ärzte
  • Hygienefachkräfte

Programmablauf

  • 10:30 – 10:45 Uhr      Begrüßung

    Moderation: Klaus Reichert
    Klaus Reichert ist Hörfunkmoderator und vielleicht dem einen oder anderen bekannt aus den Formaten Mittagsmagazin (hr1), Bundesligashow hr1‐Arena oder sonntags im hr1‐Talk.
     
  • 10:45 – 11:30 Uhr      Planungsrelevante Qualitätsindikatoren – Wirksames Steuerinstrument oder theoretisches Regelwerk?
    Anfang 2017 ist die Richtlinie zu den planungsrelevanten Qualitätsindikatoren in Kraft getreten. Damit wurde den Behörden auf Landesebene ein Instrument in die Hand gegeben, ihre Krankenhausplanung auch unter Qualitätsaspekten durchzuführen. Theoretisch ist damit auch eine Möglichkeit geschaffen worden, Krankenhausabteilungen oder sogar komplette Krankenhäuser aus Qualitätsgründen zu schließen. In dem Vortrag wird über die ersten Erfahrungen mit der Richtlinie in Hessen berichtet.
    Dr. med. Björn Misselwitz (MPH), Leiter der Geschäftsstelle Qualitätssicherung Hessen (GQH)
     
  • 11:30 – 12:15 Uhr      Patient Blood Management – Jeder Tropfen zählt!
    Eine Blutarmut (Anämie) im Rahmen einer Operation kann das Risiko für Komplikationen sowie Tod erhöhen. Zusätzlich können operative Blutverluste und weitere Blutentnahmen für die Labordiagnostik das wertvolle Blutvolumen während des Krankenhausaufenthaltes weiter belasten. Patient Blood Management ist ein medizinisches Behandlungskonzept, welches diesen Herausforderungen entgegentritt. Doch welche Maßnahmen sind essentiell für eine optimale präoperative Vorbereitung des Patienten, für die Minimierung von Blutverlusten oder den rationalen Einsatz von Blutkonserven? Gibt es überhaupt schon Studien zu deren Effekten?
    Der Vortrag beleuchtet das Thema ausführlich und zeigt Wege zur Implementierung des Konzepts im Krankenhaus auf.
    Dr. rer. nat. Christoph Füllenbach, Universitätsklinikum Frankfurt, Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie (KAIS)
  • 12:15 – 13:15 Uhr      Mittagspause
  • 13:15 - 14:00 Uhr       Pflege vernetzen, koordinieren, unterstützen - Das ZIP Hessen geht an den Start
    Um den steigenden Bedarf an Pflege- und Gesundheitsfachkräften zu decken, setzt das Land Hessen im Rahmen seiner Fachkräfteoffensive neben der Qualifikation heimischer Fachkräfte auch auf die Anwerbung und nachhaltige Integration internationaler Fachkräfte. Das neu gegründete ZIP Hessen (Zentrum zur Anwerbung und nachhaltigen Integration internationaler Pflege- und Gesundheitsfachkräfte) wird dabei als beratender Lotse ambulante, teilstationäre und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie Krankenhäusern bei der Anwerbung, Anerkennung und vor allem der nachhaltigen Integration internationaler Pflege- und Gesundheitsfachkräfte unterstützen.
    Herr Marcus Mossman, Leiter ZIP Hessen
    Frau Christiane Berg, Fachberaterin ZIP Hessen
  • 14:00 – 14:45 Uhr      Digitalisierung und notwendiger Strukturwandel im Gesundheitswesen
    Auch wenn die Digitalisierung des Gesundheitswesens schon seit langem auf der politischen Agenda steht, so stellt sich die Versorgungswirklichkeit für den Patienten nach wie vor durch Unmengen von Papierformularen und nicht vorhandener Kommunikation zwischen den Sektoren dar. In dem Vortrag werden sowohl Ursachen als auch Lösungsansätze für die schleppende Umsetzung digitaler Lösungen – sowohl im Kleinen auf Ebene regionaler Versorgungsnetze als auch in Bezug auf die nationale Telematikinfrastruktur – vorgestellt. Am Beispiel von Good Practices aus nationalen und internationalen Projekten vermittelt der Vortrag ein Gefühl dafür, welche Lösungsansätze regulativ und technologisch auch unter den bestehenden Rahmenbedingungen realisierbar sind.
    Dr. Jörg Caumanns, Fraunhofer Institute for Open Communication Systems FOKUS
  • 14:45 – 15:30 Uhr      Resümee

Datum

12.09.2018

Zeit

10:30–15:30 Uhr

Ort

Hotel am Krankenhaus Nordwest, FFM
Kommunikationszentrum (Raum Taunus), Steinbacher Hohl 2 - 26, 60488 Frankfurt

55,00 Euro p. P. (brutto).
In der Teilnehmergebühr sind Verpflegung und Tagungsgetränke enthalten.

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